Warum eigentlich nicht?

Marco Huck hat bei Stefan Raab noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt. Der Cruisergewichts-Weltmeister aus Bielefeld meint es offenbar ernst mit seiner Kampfansage an die Klitschkos. Er will einen der schwergewichtigen Brüder, die derzeit die WM-Titel in der Königsklasse unter sich aufteilen, herausfordern. Dass zuletzt in David Haye und Tomasz Adamek zwei Cruisergewichtler beim Versuch, die Champions aus der nächsthöheren Gewichtsklasse zu fordern, kläglich scheiterten, stört Huck offenbar nicht. Was sind schon 20 Kilogramm und 15 Zentimeter Unterscheid, denkt sich der Draufgänger aus dem Berliner Sauerland-Stall.
Hucks Motive sind aller Ehren wert: er will sich einen Namen machen, berühmter als durch einen Sieg über einen Klitschko würde er nie, er will mit dem größten Kampf seiner Karriere viel Geld verdienen, wer will das bitte schön nicht, und er will die lähmende Langeweile, die die Klitschkos durch ihre Überlegenheit und durch mangelhafte Herausforderer im Schwergewicht etabliert haben, aufbrechen. Wie wir schon an anderer Stelle schrieben: Marco Hucks Kämpfe sind nicht immer schön anzuschauen und verdienen nicht gerade das Prädikat ästhetisch wertvoll. Aber sie sind immer spektakulär. Und eines wissen wir: der stolze gebürtige Serbe würde sich keinesfalls ohne Gegenwehr verprügeln lassen wie Adamek, oder gar nicht erst versuchen etwas zu riskieren wie Haye. Er würde mit fliegenden Fahnen untergehen. Warum also eigentlich nicht Klitschko gegen Huck? Wir würden garantiert einschalten.
(Quelle: blog.fightshop.de)
















