Neuauflage Alekseev – Arslan EBU-Council muss entscheiden!

Ein Bericht von Wolfgang Weggen
Überraschungen gehören zum Boxgeschäft – im Ring, aber auch auf der „Macher-Ebene“. Bestes Beispiel: Die EBU hat nach dem Unentschieden von Göppingen ein Rematch zwischen Cruisergewichts-Europameister Alexander Alekseev und Firat Arslan angeordet, hieß es in einer Mitteilung, die schnell ihre Runde im Internet machte. Bis zum 23. Juni sollten sich demnach EC-Boss Erol Ceylan (Alekseev) und Universum-Chef Waldemar Kluch (Arslan) einigen, sonst würde der Kampf in die Versteigerung gehen, woran auch der Sauerland-Stall und Felix Sturm Interesse haben könnten…
„Alles, Quatsch“, sagt Erol Ceylan. „Ich selbst habe bei der EBU in Rom schriftlich angefragt, ob wir sofort ein Rematch machen können. Die schnelle Antwort von EBU-Generalsekretärin Enza Jacoponi war, dass dies sofort nur genehmigt werde könne, wenn der Titel vakant sei. Das ist aber nicht der Fall, denn Alekseev ist der amtierende Europameister. Deshalb muss erst die EBU-Council, die Ratsversammlung, darüber beraten und entscheiden“.
Natürlich ist Ceylan sehr daran interssiert, dass es zu dieser Knaller-Revanche kommt. „Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses Duell im Oktober steigt. Möglichst natürlich in Hamburg, da beide Boxer hier bekannt und sehr beliebt sind. Wenn das Okay aus Rom kommt, werde ich natürlich sofort mit Waldemar Kluch sprechen, um eine Lösung im Interesse beider zu finden. Sollte es entgegen meiner Erwartung eine längere Verzögerung geben, werde ich selbstverständlich versuchen, für Alexander vorher noch eine freiwillige Titelverteidigung zu arrangieren“.
















