Nächster Cruisergewichts-Leckerbissen am 4. Februar in Frankfurt
Mateusz Masternak tritt gegen Michael Simms an
Am 4. Februar präsentiert sich die Box-Elite in Frankfurt. Und gerade wenn man über das Cruisergewicht spricht, ist fast alles zu sehen, was Rang und Namen hat. Im Kampf um die IBF-WM stehen sich Yoan Pablo Hernandez und der frühere Titelträger Steve Cunningham gegenüber. Im Kampf zwischen dem IBF-Weltranglistenfünften Enad Licina und dem früheren Amateur- und Militär-Weltmeister Alexander Alekseev geht es um den derzeit vakanten EM-Titel. Auch der IBF-Weltranglistendritte Troy Ross (gegen Billy Boyle) tritt in der Fraport Arena an. Darüber hinaus wird sich der polnische Shooting-Star Mateusz Masternak im Ring der früheren Ballsporthalle präsentieren.
Der 24-Jährige war bereits WBC-Interims-Champion der Junioren und Titelträger des international nicht so bedeutenden Weltverbandes IBO (auch IBF- und WBO-Schwergewichts-Weltmeister und WBA-Super-Champion Wladimir Klitschko boxt regelmäßig um diesen Gürtel). In 24 Profikämpfen fuhr Masternak 24 Siege ein. Dabei gewann er 18-mal vorzeitig. In den Ranglisten der führenden Box-Weltverbände wird der Schützling von Trainer und Manager Andrzej Gmitruk durchweg in den Top-15 (WBC #11, WBA #9, IBF #10, WBO #7) geführt. In Frankfurt am Main soll jetzt die nächste Hürde genommen werden. Dabei bekommt er es mit dem erfahrenen Amerikaner Michael Simms (22-15-2, 14 K.o.´s) zu tun.
Der 37-jährige Kämpfer aus Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien gilt trotz seiner durchwachsenen Kampfbilanz als nicht zu unterschätzender Prüfstein. Unter anderem stand Simms als Profi schon mit so namhaften Gegnern wie Vadim Tokarev, Ola Afolabi, Marco Huck, Roman Greenberg, Grigory Drozd, Yoan Pablo Hernandez, Troy Ross und Rakhim Chakhkiev im Ring. Oft gestaltete der Amateur-Weltmeister von 1999 das Kampfgeschehen dabei offen. Nur einmal, gegen Chakhkiev, musste er sich im vergangenen Jahr vorzeitig geschlagen geben. Zuletzt fuhr Michael Simms im November gegen Leo Bercier (USA) allerdings wieder einen Sieg ein – gewann durch technischen K.o. in Runde fünf.
„In den meisten Kämpfen hat Simms gute Leistungen gezeigt“, sagt Masternak-Coach und -Manager Andrzej Gmitruk. „Doch Mateusz hat gut trainiert. Er ist technisch sehr stark, glänzt durch gute Beinarbeit, hat einen harten Punch und ist der schnellere Mann. Das sind die besten Voraussetzungen, um zu gewinnen. Aber natürlich verfügt Michael Simms über die größere Routine. Und das ist es auch, woran wir mit Mateusz arbeiten. Der Kampf in Frankfurt soll ihm noch mehr internationale Erfahrung bringen. Wenn er es schafft, auch gegen einen so routinierten Mann konzentriert und durchdacht zu boxen, wird er erfolgreich und zukünftig häufiger auf Sauerland-Veranstaltungen zu sehen sein.“
Eintrittskarten für die Veranstaltung am 4. Februar in Frankfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.boxen.com und www.eventim.de erhältlich.
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