Klitschko: Warum so spät?
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Wladimir Klitschko hat heute bestätigt, was seit Freitag alle ahnten: er kann seine Weltmeistertitel im Schwergewicht am kommenden Samstag nicht verteidigen. Das Duell gegen den Franzosen Jean-Marc Mormeck in der Düsseldorfer Fußballarena wurde am Montag abgesagt.
Wer freitags mit einer Nierenkolik mit dem Hubschrauber aus dem Trainingslager ins Krankenhaus geflogen wird, samstags einen Nierenstein herausoperiert bekommt und sonntags wieder wegen Schmerzen in die Klinik zurückkehrt, kann unmöglich eine Woche später zu einem Boxkampf in den Ring steigen. Die tagelangen Beteuerungen seines Managements, der WM-Fight, für den angeblich bereits 30.000 Eintrittskarten verkauft worden waren (übrigens auch beim Discounter Lidl) finde statt und die logische Absage mit Verspätung kann nur eines bedeuten: nicht eben gerade ein Kompliment für Monsieur Mormeck. Denn Klitschko wusste, dass er den harmlosen Franzosen selbst vom Krankenbett aus schlagen würde. Leicht verdientes Geld, das man nicht so schnell aufgibt. Klitschko muss es wirklich schlecht gehen.
















