Harris macht Schluss
Früherer Urkal-Bezwinger beendet nach erneuter Niederlage seine Karriere
Das war wohl zu viel des Guten! Noch am Freitag stand Vivian Harris, der frühere WBA-Weltmeister im Halbweltergewicht, im englischen Blackpool gegen Brian Rose im Ring. Dieser Fight endete, wie auch die vorherigen sieben, mit einer Niederlage für den Ex-Champion. Jetzt gab der 34-Jährige bekannt, dass er seine Profikarriere nach fast fünfzehn Jahren nicht mehr fortführen wird.
Auf seiner offiziellen Facebook-Seite dankte Harris noch einmal allen, die ihn während seiner Laufbahn begleiteten. “Ich muss einsehen, dass ich nicht mehr gierig und hungrig genug bin, um das Beste aus meinen Fähigkeiten, mit denen ich gesegnet wurde, zu machen”, so der frühere Titelträger.
In Deutschland wurde der ehemalige WBA-Champion durch seine Kämpfe gegen Oktay Urkal bekannt. Im April 2004 gewann er in Berlin umstritten nach Punkten gegen Urkal. Nur sechs Monate später entschied der in New York lebende Weltmeister auch das Rematch durch technischen K.o. in Runde elf für sich und verteidigte den WBA-Titel erneut. Doch schon im Kampf danach ging es für Vivian Harris bergab. Er kassierte gegen den Kolumbianer Carlos Maussa eine K.o.-Niederlage in der siebten Runde und schaffte es seither nie wieder, einen WM-Gürtel zu erringen.
Insgesamt brachte es Harris auf 29 Siege und zwei Unentschieden in 41 Profifights. Dabei gewann er 19-mal vorzeitig.

















