Bika unterliegt durch Disqualifikation

Mendy, Pirog und Marquez in Las Vegas erfolgreich
Rückschlag für Sakio Bika: Der in Australien lebende Kämpfer kassiert die vierte Niederlage seiner Profilaufbahn. Doch die Art und Weise, mit der er im 34. Fight Federn lassen musste, war ungewöhnlich. Denn im IBF-WM-Ausscheidungskampf unterlag der in Kamerun geborene Super-Mittelgewichtler am Samstag dem Franzosen Jean Paul Mendy im Mandalay Bay Resort & Casino in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, durch Disqualifikation in der ersten Runde.
Eigentlich erwischte Bika einen Auftakt nach Maß. Nach wenigen Sekunden sorgte der 31-Jährige für einen harten Treffer. Der getroffene Mendy berührte daraufhin mit dem Knie den Ringboden. Sein Gegner schlug allerdings weiter und erwischte ihn mit einem Aufwärtshaken. Ringrichter Joe Cortez wertete die Situation als Nachschlagen. Nach einer Minute und 18 Sekunden der ersten Runde erklärte er Mendy deshalb zum Sieger. Der 36-Jährige ist jetzt neuer Pflichtherausforderer von dem rumänischen IBF-Champion Lucian Bute.
Im Mittelgewicht sorgte der 30-jährige Russe Dmitry Pirog für einen Paukenschlag. Im Kampf um den vakanten WBO-Titel bezwang er den zuvor als Profi ungeschlagenen Amerikaner Daniel Jacobs (23) durch technischen K.o. in der fünften Runde. Erfolgreich verlief der Abend auch für Leichtgewichtler Juan Manuel Marquez. Der WBO-Weltmeister und WBA-Super-Champion aus Mexiko verbuchte einen einstimmigen Punktsieg (118:110, 117:111 und 116:112) gegen den früheren WBA-, IBF- und WBO-Champion Juan Diaz (USA) für sich.
















