Klaus-Peter Kohl

Klaus-Peter Kohl

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Klaus-Peter Kohl (* 4. Mai 1944) ist ein deutscher Boxpromoter.

Klaus-Peter Kohl wuchs mit zwei Geschwistern in Hamburg auf. Er machte eine Ausbildung zum Speditionskaufmann. Im väterlichen Fuhrunternehmen arbeitete er jedoch nur kurz. Seine Karriere als Boxer musste Kohl wegen einer Sehschwäche schnell beenden. Stattdessen machte er sich in der Gastronomie selbständig, indem er Imbissbuden verpachtete. Heute gehören ihm Schnellrestaurants und Spielhallen im Hamburger Hauptbahnhof. Ferner betreibt er den größten privaten Getränkelieferservice in Deutschland und handelt mit Immobilien. Am 24. Februar 1984 organisierte er in der Alsterdorfer Sporthalle seine erste Profi-Boxveranstaltung mit Manfred Jassmann, Graciano und Ralf Rocchigiani mit der er 150 000 Mark Verlust machte. Es folgt die Gründung von Universum Box-Promotion. Mit Markus Bott nahm Kohl seinen ersten Boxer unter Vertrag. Am 30. Juni 1989 gibt Klaus-Peter Kohl seinen Einstand als Manager am Boxring. Später war Kohl unter anderem Präsident des Bund Deutscher Berufsboxer und Vizepräsident der Europäischen Box-Union. Es folgen weitere erfolgreiche Boxer, die Kohl verpflichtete, wie beispielsweise Vitali und Wladimir Klitschko, Daisy Lang und Regina Halmich. 1997 erlitt er bei einem schweren Verkehrsunfall einen vierfachen Beckenbruch sowie weitere 22 Knochenbrüche und lag neun Tage im Koma.

Im April 2003 wurde Klaus-Peter Kohl von den amerikanischen Boxjournalisten zum „Manager des Jahres” gewählt, weil es ihm gelungen war, mit vielen seiner Top-Athleten europaweit und auch in den USA erfolgreich zu sein.

Im November 2010 lief der TV-Vertrag zwische Kohls Box-Promotion Firma und dem ZDF aus und das ZDF verlängerte den TV-Vertrag mit Kohl nicht mehr. Kamen die letzten zehn Jahre noch jährlich 20 Millionen Euro TV-Tantiemen in Kohls Kasse, ist dort seit dem Ebbe. Seit dem ging es mit Universum steil berg ab: es gab kaum noch eigene Veranstaltungen und die Kämpfe wurden nicht mehr im deutschen Fernsehen gezeigt. Im Juni 2011 sprach Kohl in der Presse von einem neuen Milliarden schweren Investor, der bei Universum eingestiegen sei. Allerdings ist davon bisher wenig zu merken und Insider halten diese Ankündigung für heiße Luft.

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