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FELIX IS BACK!

Die eindrucksvolle Rückkehr,  des Felix Sturm, nach 14 monatiger Ringpause. Über 18.000 Zuschauer in der ausverkauften Kölner Lanxess Arena.

Der Super Champ des Verbandes WBA, Felix Sturm, meldete sich am Samstagabend mit einem eindrucklsvollen klaren und nie gefährdeten Punktsiegt, über 12 Runden, gegen den Herausforderer Giovanni Lorenzo, zurück. Sturm ist wieder angekommen an der Weltspitze des Mittelgewichtes. Sturm bestimmte von der ersten Runde an das Tempo des Kampfes. Er war es,  der kontinuierlich nach vorne maschierte und Lorenzo mit seinen präziese geschlegenen linken Vorhänden, in Verlegenheit brachte. Sturm boxte wie ein Herausforderer. Es war wohl die Taktik der Sturmecke, unter Chef-Coach Fritz Sdunek, dass Felix Sturm, durch immer währendes Angreifen, Lorenz erst gar nicht zur Entfaltung kommen lassen sollte. Und diese Taktik ging auf. Alleine der linke Jab hat den Kampf gewonnen – ein linker Jab, der wohl in der gesamten Weltspitze des Profiboxens seines Gleichen sucht. Ab der dritten Runde punktet nur noch Einer und das war Felix Sturm. Es war Sturm nicht anzusehen, dass er 14 Monate, aufgrund gerichtlicher Streitereien mit seinem Ex-Promoter Universum Boxpromotion, zwangs pausieren musste und noch kanpp zwei Mobate vor diesem Kampfabend, über 16 Kilo Übergewicht mit sich herum trug. Doch die Zweifler, die dachten, dass die schnelle und hohe Gewichtabnahme, vielleicht zu Lasten der Sturmschen Kondition ging, sahen sich getäuscht. Sturm war in einer herausragenden körperlichen Verfassung, wofür Star-Trainer Fritz Sdunek und dem Ernährungswissenschaftler Clive Salz, der für die Gewichtsreduzierung zuständig war, ein großes Lob gemacht werden muss. Man sah auch schon die Handschrift des neuen Sturm-Trainers Fritz Sdunke. Während Sturm noch in seinen vorangegangenen Kämpfen oftmals ziemlich statisch vor seinem Gegner stand, sah man ihn jetzt immer wieder durch rechte und linke Sitesteps auszuweichen. Vielleicht sollte Felix künftig, seine Rechte noch etwas mehr bringen und vielleicht auch noch ein bisschen an seiner Schlagkraft arbeiten. Aber er sebst sagt in der Pressekonferenz nach dem Kampf: “Das waren heute nur 75% meines Könnens. Ich werde noch zulegen.” Aber selbst mit diesen 75% braucht sich Felix Sturm vor keinem Boxer aus der Weltspitze zu verstecken. Diese 75% reichen sowohl für Sebastian Sylvester und allemal auch für Sebastian Zbik.

Der ewige Interims-Weltmeister Sebastian Zbik kritisiert Felix Sturm.

Wenn Sebastian Zbik, gleich nach diesem eindruckvollen Sturm-Triumpf, Felix Sturm  öffentlich in den Medien kritisierte: ” Das war kein WM-Niveau,” dann kann man Zbik nur raten, sich einmal seine eigenen letzten drei Pseudo-(Interims-) WM Kämpfe auf Video anzuschauen.  Zbiks Promoter Universum kann sicherlich ohne TV-Partner,  Zbik künftig keine großen Börsen mehr bieten. Nach den großen Tönen, dass man nun in den USA gegen Martinez boxen wolle, weil Zbik ja der “Interims-Weltmeister” sei, kam heute Morgen die ernüchternde Mitteilung des Weltverbandes WBC, dass man dort den Mexikaner Julio Cesar Chavez Jr. als neuen offiziellen Pflichtherausforderer von WBC-Mittelgewichts-Weltmeister Sergio Gabriel Martinez aus Argentinien bestimmt hat. Das heißt, dass Zbik wohl kein Interims-Weltmeister mehr ist. Denn wenn Zbik wirklich Interims-Champion der WBC wäre, dann müsste Martinez seinen WBC-Titel innerhalb von drei Monaten gegen Zbik pflicht-verteidigen. Hat da Zbiks Management und Promoter Universum , vielleicht gegen ein großes Bakschisch, sein Einverständnis zum Kampf gegen Chavez gegeben?  Zbik war ja schon zur Regentschaft von Kelly Pavlick WBC-Interims Champion und Pavlik hatte schon damals  seinen WBC-Gürtel, nicht gegen Zbik verteidigt, sondern lieber gegen eine höhere Börse seinen Titel gegen Martinez auf Spiel gesetzt – und verloren. Felix Sturm hatte im Vorfeld seines Comebacks, dem Zbik-Management ein Kampfangebot gemacht, was dieser aber als zu niedrig abgelehnt hatte.  Man sprach damals davon, dass Zbik ja nun auch Weltmeister sei und schon dreimal diesen Titel erfolgreich verteidigt habe. Welchen Welktmeistertitel meinte man da denn? WBC Weltmeister ist alleine Sergio Gabriel Martinez und der offizielle WBC-Pflichtherausforderer ist seit heute  Julio Cesar Chavez jr.  Demnach kann Zbik auch kein Interims-Weltmeister mehr sein. Zibik sollte sich hier nicht nur die Videos seiner letzten Kämpfe anschauen, sondern auch gleich Mal die Einschaltquoten seiner Kämpfe vor Augen halten. Er wird künftig wohl nur noch davon träumen für einen Kampf eine Börse von 200.000 offeriert zu bekommen. Für Felix Sturm aber stehen sicherlich lukrative und hochdotierte Kämpfe an. Ob Kelly Pavlick, Sergio Martinez, Paul Williams, Sebastian Sylvester, David Lopez, Darren Barker oder Julio Cesar Chavez jr., alles Garanten für eine ausverkaufte Halle.

SAT1 startete im Vorfeld eine einmalige Vermarktungs-Kampagne des  Sturm vs. Lorenzo Fights

Mit der wohl einmaligen Vermarktung im Vorfeld dieser Weltmeisterschaft wurde aus dem Boxer Felix Sturm, die Marke Felix Sturm. Wobei sicherlich manche Marken-Inhaber froh wären, solch einen hohen Bekanntheitsgrad, wie derzeit Felix Sturm, zu haben. Nach diesen vielen Werbeinblendungen, Trailern, aktuellen Berichten  und vor allem auch durch den beeindruckenden Sieg am Samstagaben, dürfte Felix Sturm inzwischen einen höheren Bekannteheitsgrad als unser Bundespäsident haben. Wie heißt denn der eigentlich noch?

Alle Fotos dieses Berichtes: Andreas Grunwald, Sportfotodienst Stuttgart

@ Text by Ebby Thust

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