Krachender Knockout von Rakhim Chakhkiev nach sensationellem Kampf

Im Hauptkampf der Hamburg Fight Night in der Wandsbeker Sporthalle verteidigte Universum-Boxer Rakhim “the machine” Chakhkiev (14-0-0 (11)) seinen Baltic Championship-Titel nach Version der WBC gegen den Routinier aus Kolumbien Epifanio “Diamante” Mendoza (34-14-1 (30)). Von der ersten Runde an wollte Chakhkiev keinen Zweifel aufkommen lassen, wer der stärkere Boxer im Ring ist und begann mit guten Treffern zum Kopf von Mendoza. Vor allem die Explosivität des Russen stellte den Diamante immer wieder vor enorme Schwierigkeiten. Bereits in der zweiten Runde brachte The Machine seinen Gegner zum wanken, um ihn wenige Sekunden später das erste Mal auf die Bretter zu schicken. In der dritten Runde hatte Rakhim Chakhiev seinen Gegner wiederrum kurz vor dem KO, der Kolumbianer aus Barranquilla zeigte jedoch ernorme Nehmerqualitäten und steckte Schlag um Schlag des Olympiasiegers von Peking 2008 weg. Ab der fünften Runde nahm der Universum-Boxer etwas das Tempo aus dem Kampf, versäumte aber nicht weiterhin klare Treffer und starke Kombinationen bei Mendoza zu setzen. Zudem versuchte der Russe die Lücken seines Gegners zu erkennen, um explosiv und energisch in diese hineinzustoßen. In der neunten Runde tat sich dann genau diese Lücke auf die the machine mit einer rechts links Kombination zum Kinn vollendete. Der Kolumbianer musste das zweite Mal im Kampf zu Boden gehen. Chakhiev setzte auch hier sofort hinterher und es gelang ihm der entscheidene Punch zum linken Auge. Der harte Punch verursachte einen klaffenden Cut am Auge und der Kolumbianer blieb auf der Ringmatte liegen. Rakhim “the machine” Chakhiev gewinnt durch KO in der neunten runden nach 2 Minuten und 34 Sekunden gegen Epifanio Mendoza und bleibt damit hochverdient WBC Baltic Champion. “Ich bin überglücklich. Ich möchte am liebsten gleich wieder im November boxen. Und den Weltmeistern sage ich: Mir ist egal, gegen wen ich antrete”, so Chakhkiev nach dem Kampf.
Ina Menzer wird WBO-Europameisterin durch TKO
Nach einigen Aufbaukämpfen durfte die Box-Lady Ina Menzer (29-1-0 (10)) am gestrigen Freitag-Abend wieder um einen Ttel kämpfen. Im Europameisterschaftskampf nach Version der WBO wollte sich die Hamburgerin von Universum Box-Promotion gegen Ihre Gegnerin, die Ungarin Renata Domsodi (9-2-0 (4)) durchsetzen. Von Beginn an zeigte Ina Menzer, feste Entschlossenheit den Kampf für sich zu entscheiden und stürmte mit der Ringglocke auf Ihre Gegnerin zu. Die Hamburgerin drückte Ihrer Gegnerin Domsodi sofort ihren Boxstil auf. Bereits in der zweiten Runde hatte die Box-Lady sich Ihre Gegnerin zu Recht gelegt und drängte diese in die Ringecke. Die Ungarin konnte sich aus der Bedrägnis nicht mehr befreien und der Ringrichter ging dazwischen.
Die Box-Lady Ina Menzer gewinnt die Europameisterschaft nach Version der WBO durch TKO in der 2. Runde, nach 1 Minute 59 Sekunden und darf sich damit berechtigte Hoffnungen machen möglichst bald wieder bei einem WM-Kampf im Ring zu stehen. “Ich fühle mich bereit für einen WM-Kampf”, sagte die glückliche Menzer auf der anschließenden Pressekonferenz.
Ismail Oezen wird Internationaler Deutscher Meister
Um die Internationale Deutsche Meisterschaft kämpften am Abend der Hamburger Ismail Oezen (5-0-0 (5)) aus dem Hamburger-Boxpromotion-Stall und der Tscheche Michal Bilak (19-21-0 (10)). Der Kampf in der Gewichtsklasse Light Heavyweight wurde auf 10 Runden angesetzt. Michal Bilak begann agiler und konnte mit einigen Treffern in den ersten Runden punkten. Auch die Zuschauer merkten, dass Özen anfänglich Probleme hatte in den Kampf zu kommen. Die Halle in Wandsbek stand jedoch geschlossen hinter dem Hamburger und feuerten diesen lautstark an. In Runde vier zeigte Ismail Özen die erste starke Offensive und konnte den Tschechen an den Ringseilen enorm unter Druck setzen, durch eine kurze Unachtsamkeit fing sich der Hamburger einen starken Konter an das Kinn und ging anschließend kurz zu Boden. In der anschließenden fünten Runde entwickelte sich ein offener Kampf. Als sich das Geschehen sich zu beruhigen schien hob der Tscheche die Hand und lies sich an- und letztendlich auszählen.
Ismail Oezen gewinnt am Ende den Kampf durch KO nach 2 Minuten 59 Sekunden in der 4. Runde.
Vitali Tajbert mit starkem Comeback gegen guten Dufek
In der Gewichtsklasse Super Federgewicht traf der Universum-Boxer Vitali Tajbert (22-2-0 (6)) auf Michal Dufek (9-1-3 (9)). Beide Boxer begannen in den ersten Runde sehr konzentriert und wollten sichtlich keine starken Treffer zu lassen. Tajbert konnte sich jedoch früh als der stärkere Boxer mit dem besseren Auge für gute und schnelleTreffer beweisen. So gelang ihm bereits in der zweiten Runde ein starker rechter Haken an das Kinn von Dufek, der durch den harten Treffer aus RIngmitte in die Seile befördert wurde. Beide Boxer wirkten in der Folge weiterhin sehr dynamisch, wobei der Tscheche vor allem mit einem hohen Schlagrythmus punkten wollte. Der Boxer aus Prag traf dabei aber viel zu häufig die gute Deckung des Universum Boxers, der seinerseits ein ums andere Mal Konter fahren konnte. In der dritten von sechs Runden ließ der Stuttgarter sein ganzen Potential aufblitzen und traf seinen Gegner aus Prag mit schnellen Kombinationen zum Kopf. Beide Boxer hielten in der Folge das Tempo des Kampfes hoch und boten den Zuschauern in der Wandsbeker Sporthalle unterhaltsames Boxen. In der letzten Runde versuchte Michal Dufek energisch in die Offensive zu gehen, scheiterte aber immer wieder an der guten Defensivarbeit seines Gegners. Vitali Tajbert gewinnt seinen Kampf letztendlich hochverdient nach Punkten.
Artem Gurbo vs. Yavuz Keles
Im vierten Kampf auf der Hamburger Fight-Night traf der Türke Yavuz Keles (7-6-1-(4)) auf seinen Gegner Artem Gurbo. Gurbo wirkte bereits von der ersten Sekunde völlig überforderten gegen Wahl-Hamburger Keles, so dass der Kampf bereits in der ersten Runde nach 2 Minuten und 3 Sekunden durch KO beendet war.
Samariddin Holboev siegt souverän nach Punkten
In dem über 4 Runden angesetzten Kampf im Super Federgewicht standen sich der Usbeke Samariddin “Pitbull” Holboev (10-2-0 (3) und sein Gegner Andrei Hramyka (9-1-3 (9)) aus Minsk gegenüber. Beide Boxer begannen den Kampf mit viel Engagement, allerdings konnte der “Pitbull” seinen Gegner bereits in den ersten Runden des häufigeren in die Ringseile drängen und Treffer landen. Der Weißrusse reagierte zu meist nur auf die Schläge seines Gegners und versuchte lediglich über Konter sein Glück zu suchen. Ab Runde drei wurde der Kampf sehr einseitig. Holboev bearbeitete seinen Gegner mehr und mehr in der Ringecke, konnte aber nie den entscheidenen Treffer zum möglichen KO landen.
Samariddin “the Pitbull” Holboev gewinnt am Ende hochverdient nach Punkten und feiert seinen 11 Sieg im 13. Profi-Kampf.
Samir Said mit klarem KO-Sieg über Ruso
Im Super-Mittelgewichts-Kampf trat der Hamburger Samir Said (1-1-0(1)) in seinem dritten Profi-Kampf gegen Milan Ruso (0-15-0 (0)) an. Bereits in der ersten Runde schickte der Universum Boxer seinen überforderten Gegner das erste Mal mit einem Treffer zum Kinn zu Boden. Nach dem der Ringrichter den Kampf noch einmal freigab, zeigte Milan Ruso jedoch keine Gegenwehr mehr und steckte folgerichtig harte Schläge ein, so dass der Ringrichter den Kampf bereits nach 2 Minuten und 50 Sekunden abbrechen musste. Der Universum Boxer Samir Said gewinnt somit gegen seinen Gegner Milan Ruso aus der Tschechischen Republik mit T.KO in der ersten Runde.
Maria Lindberg gewinnt souverän nach Punkten
Im ersten Kampf der Hamburger Fight-Night in der Wandsbeker Sporthalle traf die Schwedin Maria Lindberg (7-1-2 (2)) auf Floarea Lihet (10-10-4 (3)) aus Rumänien. In dem über 6 Runden angesetzen Kampf im Super Weltergewicht versuchte Lindberg von Runde Eins an die Initiative im Kampf zu übernehmen und konnte mit einigen Treffern zum Kopf punkten. Lihet versuchte ihrerseits vor allem harte Schläge zu landen, wirkte dabei aber zumeist Mittellos gegen die gute Deckung der Schwedin. Bereits ab der dritten Runde zeigte die Rumänien deutlich sichtbare konditionelle Schwächen, welche die Lindberg Ihrerseits mit guten Aktionen ausnutzen konnte. In den weiteren Runden dominierte die Schwedin den Boxring zunehmends. Letzendlich dominierte Maria Lindberg den Kampf und setzte sich deutlich nach Punkten mit 60-53 60-54 und 60-55 durch.
















